vorwort

 

Vorwort

 

Nichts für schwache Geister!

 

Das Vorwort könnten Sie eigentlich getrost überspringen.

Damit lägen Sie voll im Trend.  Kaum ein Mensch liest das Vorwort.

Klar ist, daß ich hier durchaus beschreiben kann um

was es in diesem Büchlein geht und warum ich es überhaupt

geschrieben habe. Ich könnte auch ein wenig

Selbstbeweihräucherung praktizieren, wie es in Vorworten

allgemein üblich ist. Aber sagen Sie mal ehrlich! Hilft

Ihnen das wirklich weiter?

Wohl kaum.

 

In meiner Brust schlagen zwei Herzen um die Wette.

Zum einen das Herz von Karl Valentin als gentechnisch

auffrisierter Abklatsch eigentümlich bayrischer Komik

und zum anderen das Herz des unvergeßlichen Charles

Bukowski als Version light, das sich durch die Verherrlichung

der drei Großen F (Fressen, Ficken, Fernsehen)

der Alters bedingt fort schreitenden Impotenz zu erwehren sucht.

 

Nicht zu vergessen auch die deutsche Seele in mir, die

ich aber schon vor Jahren zu Grabe getragen habe, weil

es keinen Sinn macht Deutscher in einem Land zu sein,

das so wenig deutsch ist, wie ein Zitronenfalter wirklich

Zitronen faltet. - Gott sei meiner deutschen Seele gnädig!

Dieses Machwerk aus dem Nebel meiner mehr und mehr

entgleisenden Gedankenwelt ist eine private Abrechnung

mit einem System, das nicht mehr, aber auch nicht weniger

verdient hat als meinen doppelsinnigen Hohn und

beißenden Spott.

 

Deshalb sind diese hier veröffentlichten Ideen, Geschichten

und Ausgeburten auch nicht zur Nachahmung empfohlen,

da Sie ansonsten in einen Strudel von zivilem

Ungehorsam und bürgerlicher Rebellion geraten würden,

aus dem es kaum ein Entrinnen gibt.

Mit heldenhaftem Mut, wie ihn nur die bürgerliche Ohnmacht

als Mutter der Verzweiflung hervorbringen kann,

habe ich, in einem Gott gefälligem Anfall von Tatendrang,

die Schleusen in meinem Kopf geöffnet und Tabu los alles

aufgeschrieben, was mein Leben mir als reale Erkenntnisse

hat zukommen lassen. Nichts in diesem Buch ist

erfunden, allerhöchstens ist einiges etwas humorvoll

übertrieben.

 

Geboren am 15.11.1958 im Zeichen des Skorpions

 

Prinzip Skorpion:

Wie ein gereizter Skorpion pikse ich voll Hochgenuss und

ohne einen Hauch jedweder Reue meinen Giftstachel in

das faulige Fleisch des systemischen Molochs und schwöre

aufrichtig, daß ich dies aus voller Überzeugung getan

habe. Dies auch als ehemaliger Klosterschüler eines

humanistischen Gymnasiums.

Tauchen Sie ein in meine komisch fremde Welt und lachen

Sie darüber!

 

Sie haben eh keine andere Wahl.

 

Viel Spaß!

Ihr EXI


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